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Ein Unternehmen hat die Wasserversorgung auf ein eigenes Absetzbecken umgestellt.

Dieses Absetzbecken in einem ausgebeuteten Kalksteinbruch dient zunächst der Sedimentation der Schwebstoffe. Um das Wasser für betriebliche Zwecke weiterhin nutzen zu können, wurde gemeinsam mit der Pleuger Worthington und uns eine Pumpenanlage mit Unterwasserpumpen konzipiert.

Die Aufgabenstellung lautete insgesamt 70.000 m³/24 Stunden, aufgeteilt in 3.600 m³/h am Tag und 1.200 m³/h in der Nacht, zu fördern. Der Wasserspiegel im Becken wird über einen Zeitraum von ca. 20 Jahren von derzeit - 15 Metern auf + 135 Meter steigen.

Dadurch reduziert sich die erforderliche Gesamtförder Höhe von ursprünglich 133 Meter auf 20 Meter. Zum Einsatz kommen die Pleuger Unterwasserpumpen vom Typ 23 EKL-3 und Pleuger Unterwassermotoren vom Typ MI 19-130-4 mit éiner Spannung von 3.300 Volt und einer Leistung von 650 kW. Jedes dieser Aggregate hat ein Gewicht won ca. 5,5 t. Diese Aggregate speisen mittels einer Kaskardenschaltung und Siemens Pumpensteuerung bedarfsgerecht in das Betriebswasserversorgungsnetz DN 1.000. Bei Erreichen von bestimmten Pegelständen im Becken nach 7, 12 und 17 Jahren werden die Stufenzahlen der Unterwasser-Motorpumpe den jeweiligen Betriebszuständen angepasst, d.h. es werden Stufen abgebaut, damit die Aggregate jeweils im Wirkungsoptimum betrieben werden. Es wurden vier Aggregate auf einzelnen Transportschlitten installiert und speziell eine Schlittenbahn in das unwegige Gelände gebaut.